Gastbeiträge zu ...die Soziale Marktwirtschaft nachhaltig weiterentwickeln

Die Ökumenische Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland hat eine breite Diskussion angestoßen. Die zentralen Etappen des Diskussionsprozesses, vom Kongress "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" bis zu den Stellungnahmen, Gastbeiträgen und Kommentaren hier auf dieser Webseite, sind im Dokumentationsband "Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft" zusammengefasst, den Sie hier als PDF herunterladen können
Der Ökumenische Gesprächskreis der ev. und kath. Kirchengemeinden in Scheidt (Saar) hat sich in letzter Zeit eingehend mit dem Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" von Papst Franziskus und mit dem neuen Sozialwort von EKD und Bischofskonferenz befasst, beide aus dem Jahr 2014.
16.02.2015
Beim sozialethischen Gespräch am 31. Januar 2015 in Frankfurt hat der Sozialethiker Franz Segbers drei Thesen zur Sozialinitiative und ihrer Resonanz aufgestellt. Diese Thesen und die Ausführungen von Franz Segbers sind hier dokumentiert.
Der "Trägerkreis Lankwitzer Friedensgespräche" in Lankwitz, einem Ortsteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, hat sich zu jedem Abschnitt der Sozialinitiative Gedanken gemacht und Anmerkungen formuliert, die hier vollständig dokumentiert werden.
15.12.2014
Ich frage mich, ob Soziale Marktwirtschaft heute überhaupt noch ein Modell, ein inhaltlich klar umrissenes und politisch handlungsleitendes Konzept ist – in Deutschland oder anderswo.
Entscheidend ist, dass uns der Glaube in einen größeren Rahmen stellt, der über den eigenen Horizont hinausgeht, schreibt der EAK der CDU in Berlin und Brandenburg in seiner Stellungnahme zum gemeinsamen Text der Kirchen: "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" vom 28. Februar 2014.
07.11.2014
Der folgende Gastbeitrag behandelt speziell für das Thema Arbeitslosigkeit einige Mängel des Textes der Sozialinitiative der Kirchen vom 28. Februar 2014. Insbesondere wird nach Kritik am regierungs-offiziellen Wachstumsdogma für einen Abbau der Arbeitslosigkeit durch gerechtere Verteilung der Erwerbsarbeit plädiert. Schließlich wird gefordert, dass für die notwendige Verbesserung des Textes katholische Sozialverbände und Gewerkschaften mitarbeiten sollen, da reine Fachexperten die tatsächlichen sozialen Nöte nicht hautnah genug kennen. Eine entsprechende grundsätzliche Nachbearbeitung des Textes der Sozialinitiative ist zugleich eine wichtige und nicht so schnell wiederkehrende Chance für einen wirklichen Erfolg des bis 2015 geplanten Dialogprozesses.
Die Sozialinitiative darf nicht in den Schubladen verschwinden. Er sollte Grundlage für gesellschaftliche Debatten werden. Ob dieses Ziel erreicht wird, bleibt fraglich, schreibt das Kolpingwerk Deutschland in seiner offiziellen Stellungnahme.
Die Sozialinitiative der Kirchen trifft allgemeine Aussagen, die auf der Grundlage christlicher Ethik weitgehend konsensual sind, argumentiert der Ausschuss für Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Eindeutigkeit und Parteinahme des Sozialworts 1997 allerdings fehle. Der weitere Prozess müsse Alternativen zum bisherigen Handeln aufzeigen.
13.06.2014
In der Wissensgesellschaft hängt der Wohlstand von der Kultur der Zusammenarbeit ab. Das birgt eine völlig neue Chance, das Evangelium in die Welt zu tragen.
Aus Anlass des am 18. Juni 2014 in Berlin stattfindenden Kongresses zur Schrift "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft - Initiative des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung" empfiehlt der Fachausschuss für Diakonie des Kirchenkreisverbandes An der Saar dem Vorstand des Kirchenkreisverbandes an der Saar im Rahmen des Konsultationsverfahrens folgende Stellungnahme abzugeben.