Gastbeiträge zu ...eine breite Beteiligung an Erwerbsarbeit als wichtigen Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen

Die Ökumenische Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland hat eine breite Diskussion angestoßen. Die zentralen Etappen des Diskussionsprozesses, vom Kongress "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" bis zu den Stellungnahmen, Gastbeiträgen und Kommentaren hier auf dieser Webseite, sind im Dokumentationsband "Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft" zusammengefasst, den Sie hier als PDF herunterladen können
16.02.2015
Beim sozialethischen Gespräch am 31. Januar 2015 in Frankfurt hat der Sozialethiker Franz Segbers drei Thesen zur Sozialinitiative und ihrer Resonanz aufgestellt. Diese Thesen und die Ausführungen von Franz Segbers sind hier dokumentiert.
Der "Trägerkreis Lankwitzer Friedensgespräche" in Lankwitz, einem Ortsteil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, hat sich zu jedem Abschnitt der Sozialinitiative Gedanken gemacht und Anmerkungen formuliert, die hier vollständig dokumentiert werden.
27.01.2015
Die Erwerbsarbeit, das betont die Sozialinitiative zu Recht, ist in unserer Gesellschaft der maßgebliche Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe. Über sie definiert sich der Status des Einzelnen in der Gesellschaft wesentlich mit. Wir leben in einer Erwerbsgesellschaft, keine Frage. Aber: Es darf hinterfragt werden, ob nicht andere Zugänge als die Erwerbsarbeit ebenfalls zur gesellschaftlichen Inklusion beitragen oder beitragen können.
07.11.2014
Der folgende Gastbeitrag behandelt speziell für das Thema Arbeitslosigkeit einige Mängel des Textes der Sozialinitiative der Kirchen vom 28. Februar 2014. Insbesondere wird nach Kritik am regierungs-offiziellen Wachstumsdogma für einen Abbau der Arbeitslosigkeit durch gerechtere Verteilung der Erwerbsarbeit plädiert. Schließlich wird gefordert, dass für die notwendige Verbesserung des Textes katholische Sozialverbände und Gewerkschaften mitarbeiten sollen, da reine Fachexperten die tatsächlichen sozialen Nöte nicht hautnah genug kennen. Eine entsprechende grundsätzliche Nachbearbeitung des Textes der Sozialinitiative ist zugleich eine wichtige und nicht so schnell wiederkehrende Chance für einen wirklichen Erfolg des bis 2015 geplanten Dialogprozesses.
Der Diözesanrat der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen hat sich mit der neuen Sozialinitiative der Kirchen beschäftigt und dabei besonders die These bearbeitet: "Gemeinsame Verantwortung heißt, eine breite Beteiligung an Erwerbsarbeit als wichtigem Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen."
Die Mitglieder der ökumenischen Arbeitsgruppe begrüßen es, dass die Sozialinitiative die Lage von Arbeitslosen als Herausforderung für nachhaltiges politisches Handeln heraushebt. Dennoch ist die Einschätzung der Sozialinitiative zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sachlich unzutreffend. Hier muss im Sinne der Option für die Armen und der Leitperspektive von Inklusion und Partizipation eine bessere Gerechtigkeit beharrlich eingeklagt werden. Unser Vorschlag: Teilhabe-Jobs als Element öffentlich geförderter Beschäftigung in einem integrierten Arbeitsmarkt.
15.07.2014
Vier Anregungen (Forderungen) Langzeitarbeitsloser zur sie (noch) betreffenden achten These der Neuen Ökumenischen Sozialinitiative.
Zu ihrem Kernanliegen, der Armut, steht relativ wenig Prägnantes im Text der Sozialinitiative der Kirchen, kritisiert der Ausschuss Erwerbslosigkeit, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt. Gleichzeitig mit einem Boom in der Arbeitswelt verschärft sich auch die Armut. Was die Reichen dagegen tun könnten, werde in dem Papier nicht erwähnt.
13.06.2014
In der Wissensgesellschaft hängt der Wohlstand von der Kultur der Zusammenarbeit ab. Das birgt eine völlig neue Chance, das Evangelium in die Welt zu tragen.
13.06.2014
Dieser Beitrag entstand im Rahmen eines gemeinsamen Studientages der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der Katholischen Betriebsseelsorge und der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistums Bamberg am Freitag, den 16. Mai 2014, zusammen mit Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ im Bistumshaus St. Otto in Bamberg. Sie wurde zusammengestellt von Dr. Siegfried Ecker, Vorsitzender KAB Bildungswerk Bamberg.