Gastbeiträge

Die Ökumenische Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland hat eine breite Diskussion angestoßen. Die zentralen Etappen des Diskussionsprozesses, vom Kongress "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" bis zu den Stellungnahmen, Gastbeiträgen und Kommentaren hier auf dieser Webseite, sind im Dokumentationsband "Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft" zusammengefasst, den Sie hier als PDF herunterladen können
07.11.2014
Der folgende Gastbeitrag behandelt speziell für das Thema Arbeitslosigkeit einige Mängel des Textes der Sozialinitiative der Kirchen vom 28. Februar 2014. Insbesondere wird nach Kritik am regierungs-offiziellen Wachstumsdogma für einen Abbau der Arbeitslosigkeit durch gerechtere Verteilung der Erwerbsarbeit plädiert. Schließlich wird gefordert, dass für die notwendige Verbesserung des Textes katholische Sozialverbände und Gewerkschaften mitarbeiten sollen, da reine Fachexperten die tatsächlichen sozialen Nöte nicht hautnah genug kennen. Eine entsprechende grundsätzliche Nachbearbeitung des Textes der Sozialinitiative ist zugleich eine wichtige und nicht so schnell wiederkehrende Chance für einen wirklichen Erfolg des bis 2015 geplanten Dialogprozesses.
25.07.2014
Die Initiative e.V. macht in ihrem Gastbeitrag deutlich, dass die Forderungen der Kirchen an die Wirtschaft von gläubigen Unternehmern bereits erfüllt werden. Diese Unternehmer sollte die Kirche stärker fördern und in ihren Glaubensüberzeugungen unterstützen.
Der Diözesanrat der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen hat sich mit der neuen Sozialinitiative der Kirchen beschäftigt und dabei besonders die These bearbeitet: "Gemeinsame Verantwortung heißt, eine breite Beteiligung an Erwerbsarbeit als wichtigem Ausdruck gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen."
Die ökumenische Arbeitsgruppe „Sozialwort“ der Auferstehungsgemeinde Freiburg in Verbindung mit der Pfarrei St. Barbara in Freiburg-Littenweiler hat 11 aus ihrer Sicht notwendige Ergänzungen zur Sozialinitiative erarbeitet.
Die Mitglieder der ökumenischen Arbeitsgruppe begrüßen es, dass die Sozialinitiative die Lage von Arbeitslosen als Herausforderung für nachhaltiges politisches Handeln heraushebt. Dennoch ist die Einschätzung der Sozialinitiative zur Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sachlich unzutreffend. Hier muss im Sinne der Option für die Armen und der Leitperspektive von Inklusion und Partizipation eine bessere Gerechtigkeit beharrlich eingeklagt werden. Unser Vorschlag: Teilhabe-Jobs als Element öffentlich geförderter Beschäftigung in einem integrierten Arbeitsmarkt.
15.07.2014
Vier Anregungen (Forderungen) Langzeitarbeitsloser zur sie (noch) betreffenden achten These der Neuen Ökumenischen Sozialinitiative.
Die Sozialinitiative darf nicht in den Schubladen verschwinden. Er sollte Grundlage für gesellschaftliche Debatten werden. Ob dieses Ziel erreicht wird, bleibt fraglich, schreibt das Kolpingwerk Deutschland in seiner offiziellen Stellungnahme.
Die Sozialinitiative der Kirchen trifft allgemeine Aussagen, die auf der Grundlage christlicher Ethik weitgehend konsensual sind, argumentiert der Ausschuss für Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Eindeutigkeit und Parteinahme des Sozialworts 1997 allerdings fehle. Der weitere Prozess müsse Alternativen zum bisherigen Handeln aufzeigen.
Für den Sachausschuss "Politik und Gesellschaft" des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Berlin hat die Sozialinitiative der Kirchen „Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft“ vor allem ein Manko: zu wenig Weitblick.
11.07.2014
Mitglieder des Beuroner Forums reagieren mit einer Aufforderung zu mehr Mut auf die Sozialinitiative der evangelischen und katholischen Kirche. Die kritische Analyse der ökonomischen Wachstumsproblematik kommt ihrer Meinung viel zu kurz.