Gastbeiträge

Die Ökumenische Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland hat eine breite Diskussion angestoßen. Die zentralen Etappen des Diskussionsprozesses, vom Kongress "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" bis zu den Stellungnahmen, Gastbeiträgen und Kommentaren hier auf dieser Webseite, sind im Dokumentationsband "Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft" zusammengefasst, den Sie hier als PDF herunterladen können
Die Ausführungen in der gemeinsamen Sozialinitiative vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz geben die Dimensionen der gesellschaftlichen Verwerfungen und Ungerechtigkeiten mit ihren dramatischen Auswirkungen auf das Leben vieler unmittelbar betroffener Menschen nicht umfassend wieder. Notwendig ist ein klares Bekenntnis zu einem leistungsfähigen und werteorientierten Sozialstaat, der aktiv gegen die Notlagen seiner Bürgerinnen und Bürger einschreitet und mit seiner Ausgestaltung zu mehr sozialer Gerechtigkeit und zu einem sinnerfüllten Leben beiträgt.
13.06.2014
Es heißt, es solle eine „breite gesellschaftliche Debatte für eine erneuerte Wirtschafts-und Sozialordnung“ angestoßen werden. Neue Problemfelder werden genannt, aber die Frage ist: Was ist der Hintergrund der neuen Herausforderungen und was ist der Hintergrund von neuen Lösungen?
13.06.2014
„Das Ganze wirkt auf mich wie ein peinliches Schielen auf die Zustimmung der herrschenden Kräfte zu der hier vorgestellten Kirchensicht. Das ist Anpassung pur.“
13.06.2014
In der Wissensgesellschaft hängt der Wohlstand von der Kultur der Zusammenarbeit ab. Das birgt eine völlig neue Chance, das Evangelium in die Welt zu tragen.
13.06.2014
Die vorliegende Sozialinitiative ist keine Fortschreibung sondern eine klare Absage an das - biblisch begründete - Sozialwort von 1997. Wir müssen als Kirche unabdingbar an der "Option für die Armen" festhalten.
13.06.2014
Dieser Beitrag entstand im Rahmen eines gemeinsamen Studientages der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, der Katholischen Betriebsseelsorge und der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistums Bamberg am Freitag, den 16. Mai 2014, zusammen mit Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ im Bistumshaus St. Otto in Bamberg. Sie wurde zusammengestellt von Dr. Siegfried Ecker, Vorsitzender KAB Bildungswerk Bamberg.
Der Leserkreis Publik-Forum Berlin hat sich ausführlich mit der Sozialinitiative der beiden Kirchen befasst. Daraus sind einzelne Stellungnahmen entstanden. Dies ist der Beitrag von Dr. Peter Neumann, der sich auf den 3. Teil der Sozialinitiative bezieht: ordnungspolitische und ethische Maßstäbe für die Wirtschaft.
Aus Anlass des am 18. Juni 2014 in Berlin stattfindenden Kongresses zur Schrift "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft - Initiative des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung" empfiehlt der Fachausschuss für Diakonie des Kirchenkreisverbandes An der Saar dem Vorstand des Kirchenkreisverbandes an der Saar im Rahmen des Konsultationsverfahrens folgende Stellungnahme abzugeben.
Der Leserkreis Publik-Forum Berlin hat sich ausführlich mit der Sozialinitiative der beiden Kirchen befasst. Daraus sind einzelne Stellungnahmen entstanden. Dies ist der Beitrag von Jochen Göbel. Der Text ist außerdem von der Jahresversammlung des Aktionskreis Halle (60 Teilnehmer) auf der Huysburg bei Halberstadt am 5. April 2014 als "Erklärung des AKH zur Initiative des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung" verabschiedet worden.
Es erscheint unbedingt notwendig, die weltweiten Grundlagen der heutigen Wirtschaftswelt dem "Sozialwort der Kirchen" als Ursachen zumindest voranzustellen! Wenn kirchliche, aber auch andere religiöse Organisationen im sog. "reichen Norden" unserer Welt, die GOTT für alle Menschen geschaffen hat, über soziale Fragen nachdenken, müssten sie sicher über den engen Bereich der Sicht ihrer Mitglieder oder Gläubigen hinaus die Welt prüfen und werten.