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Die Ökumenische Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland hat eine breite Diskussion angestoßen. Die zentralen Etappen des Diskussionsprozesses, vom Kongress "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" bis zu den Stellungnahmen, Gastbeiträgen und Kommentaren hier auf dieser Webseite, sind im Dokumentationsband "Im Dienst an einer gerechten Gesellschaft" zusammengefasst, den Sie hier als PDF herunterladen können

"Den ökologischen Gedanken in die Soziale Marktwirtschaft integrieren"

"Wir müssen als Gesellschaft uns auch immer wieder im Klaren werden, dass zukünftige Generationen nicht durch Dinge, die wir uns heute leisten, übermäßig belastet werden", fordert der Augsburger Weihbischof Anton Losinger.

"Die Menschen wieder auf die eigenen Füße stellen"

"Der KKV begrüßt ausdrücklich die Ökumenische Sozialinitiative. Sie kommt zur rechten Zeit. Das Sozialwort geht auf die drängenden Probleme unserer Zeit ein und legt die Finger auf die zahlreichen Wunden unserer Gesellschaft", sagt Bernd-M. Wehner.

"Verantwortung und Haftung gehören zur sozialen Marktwirtschaft"

"Die evangelische Bundesarbeitsgemeinschaft "Handwerk und Kirche" begrüßt das Bekenntnis der beiden christlichen Kirchen zur sozialen Marktwirtschaft, zu nachhaltigem Wirtschaften und zu werteorientiertem unternehmerischen Handeln. Für das Handwerk ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Gewinn und Verlust in der sozialen Marktwirtschaft genauso untrennbar zusammen gehören wie Verantwortung und Haftung", schreibt Horst Eggers, Vorsitzender der AHK.

"Wir spüren, dass wir vor großen Herausforderungen stehen"

Erzbischof Robert Zollitsch zur Sozialinitiative

"Viele Menschen sind verunsichert durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, durch die Debatte um soziale Ungleichheit, durch einen wachsenen Berg an Staatsschulden oder durch Anfragen an unseren Umgang mit der Schöpfung. Angesichts solcher Herausforderungen reicht es nicht aus, dass jeder nur auf sich schaut."

"Gerechtigkeit ist einer der Namen Gottes"

"Wir wollen in unserer Zeit den Blick dafür schärfen, dass sich wirtschaftliches Wachstum in den Dienst der Menschen stellen muss. Was das in den einzelnen Feldern von Wirtschafts- und Sozialpolitik heißt, dazu geben wir mit unseren Thesen Anstöße. Und wir freuen uns, wenn viele sich an der Diskussion beteiligen."

"Eine Initiative zum Nachdenken, zur Diskussion über den Tag hinaus"

"Es geht nicht um ein neues Sozialwort, sondern um eine Initiative zum Nachdenken, zur Diskussion über den Tag hinaus. Nicht einfach nur die Alltagsprobleme, die jeden Tag auf der Agenda stehen, sondern langfristiger."

"Wir brauchen eine Öko-Soziale Marktwirtschaft"

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zur Ökumenischen Sozialinitiative

"Wenn wir so weiter wirtschaften wie bisher, wenn die armen Länder aus der Armut herauskommen, sich entwickeln, was wir ja immer erhofft haben, dann brauchen wir nach den Voraussagen der Wissenschaftler im Jahr 2030 genau eine zweite Erde. Die haben wir nicht."